Neulich saß ich abends draußen, der Himmel war dicht bewölkt, und ich hatte eigentlich vor, noch im Garten zu arbeiten. Ich schaute nach oben und sagte, halb im Scherz, halb ernst: „Hallo Sonne!" Wenige Minuten später riss die Wolkendecke auf, und die Sonne schien. Vielleicht Zufall. Vielleicht auch nicht. Solche Momente begleiten mich schon lange, und je öfter sie passieren, desto weniger glaube ich noch an reinen Zufall.
Ein anderes Beispiel, das sich immer wieder wiederholt: Ich denke intensiv an eine Freundin, mit der ich schon länger nicht gesprochen habe – und im nächsten Moment klingelt mein Telefon, und sie ist dran. Eine Beobachtung, die sich über die Jahre so oft wiederholt hat, dass ich sie nicht mehr wegschieben kann.
Ich glaube, dass alles um uns – wir selbst eingeschlossen – aus Schwingung besteht. Frequenz. Und dass das, was wir denken, fühlen und aussprechen, nicht folgenlos bleibt, sondern eine Wirkung hat, die weit über uns selbst hinausgeht. Nicht im Sinne von: Ich wünsche es mir, also bekomme ich es. Eher im Sinne von: Woran ich meine Aufmerksamkeit binde, das beginnt, Raum in meinem Leben einzunehmen. Sorgen, die ich immer wieder denke, wachsen. Dankbarkeit, die ich immer wieder spüre, wächst auch.
Das ist für mich kein esoterisches Konzept, das ich mir irgendwo angelesen habe. Es ist eher eine Erfahrung, die sich über Jahre verdichtet hat – durch genau solche kleinen, unspektakulären Momente wie den mit der Sonne oder der Freundin am Telefon. Ich kann dir nicht beweisen, dass es so ist. Ich kann dir nur sagen, dass ich es immer wieder erlebe, und dass ich seitdem bewusster damit umgehe, welchen Gedanken ich wie viel Raum gebe.
Was mich daran auch fasziniert: Diese Idee ist nicht neu und nicht meine eigene Erfindung. Viele Traditionen und viele Menschen, die sich mit Bewusstsein und Frequenz beschäftigen, beschreiben ähnliche Beobachtungen – nur mit unterschiedlichen Worten. Genau das war auch einer der Gründe, warum mich der High Frequency Kongress 6* angesprochen hat: 55 Sprecherinnen und Sprecher, die alle – aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommend – letztlich um dasselbe Thema kreisen. Wie wir bewusster leben, wie wir mit unserer eigenen Frequenz umgehen, und was das mit dem zu tun hat, was uns im Leben begegnet.
Ich habe für mich keine abschließende Antwort auf diese Fragen, und ich glaube auch nicht, dass es eine geben muss. Aber ich bleibe neugierig – und offen dafür, dass mehr um uns herum in Verbindung steht, als wir mit dem Kopf allein erfassen können.
Wer sich mit Selbstversorgung und Haltbarmachung aus dem Garten intensiver beschäftigen möchte, findet im Bereich „Was mich begleitet“ weiterführende Räume und Kontexte.
